Oberwelt e.V.
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Ansicht von außen - Foto: Marc Holzner


Unterer Raum zentral - Foto: Marc Holzner


Unterer Raum links - Foto: Marc Holzner


Unterer Raum rechts - Foto: Marc Holzner


Detail - Foto: Simon Götz


Unterer Raum rechts mit Person - Foto: Matthias Müller


Durchblick in den oberen Raum - Foto: Marc Holzner


Oberer Raum rechts - Foto: Marc Holzner


Oberer Raum links - Foto: Marc Holzner


Oberer Raum von hinten - Foto: Marc Holzner


Gesamtansicht unterer Raum (Fisheye) - Foto: Matthias Müller


Eröffnung unterer Raum


Eröffnung oberer Raum


Modell - Foto: Simon Götz


Arbeitssituation - Foto: Simon Götz


Entstehung - Foto: Simon Götz


Arbeitsprozess - Foto: Simon Götz


Arbeitsprozess - Foto: Simon Götz


Arbeitsprozess - Foto: Simon Götz


Zwischenzustand - Foto: Simon Götz


Musikvortrag Helmar Breig und Simon Götz - Foto: Simon Götz


Musikvortrag Helmar Breig und Simon Götz - Foto: Frauke Schlitz


Musikvortrag Helmar Breig und Simon Götz - Foto: Frauke Schlitz
Parallax

Frauke Schlitz

(english version)

07. April - 05. Mai 2017

Parallax ist eine Befragung des Raums. Befragt wird das Verhältnis von Architektur und Körper. Die Bezüge zu Architektur deuten nicht nur den physikalischen Raum. Sie funktionieren als Metaphern, die einen mentalen Raum spiegeln. Immer ist der Zwischenraum angesprochen. Dieser ist nicht leer, vielmehr besteht er aus einer Gemengelage von Beziehungen, die Positionen bestimmt und Linien einrasten lässt.

Die geometrische Reduktion ist dabei eine Art grammatikalisches Gerüst, das im Raum Bedeutungsebenen schafft. Analog zur musikalischen Komposition rhythmisieren Variationen, sich wiederholende Formen und Module den Raum. Die aus dem Arbeitsprozess hervorgehenden Linien- und Gitterstrukturen erzeugen eine Komplexität, die nicht logisch, sondern intuitiv ist. Dabei sind Materialqualitäten wesentlich. Die Linien besitzen taktile Eigenschaften, die eine ausgeprägte Präsenz erzeugen, zugleich aber auch ein Moment der Abwesenheit spüren lassen.

Die großzügig durch den Raum gehenden Linien entstehen durch Übermalung von feinen Klebebandstreifen, die danach entfernt werden. Was bleibt sind praktisch die Umrisse wie Schatten, wodurch sich eine eigenartige graphische Räumlichkeit ergibt. Diese temporäre Arbeit wird speziell für die Oberwelt angefertigt, sie ist nur während der Ausstellung zu sehen und wird danach vollständig entfernt.

Weitere Informationen auf der Hompage der Künstlerin: www.fraukeschlitz.de.


Eröffnung:Freitag, 7. April 19 Uhr
Besichtigung:Montags 21:30 – 24 Uhr sowie gerne nach Vereinbarung unter Tel. 0151-23673379 (FS) bzw. 0160-7150235 (SG)
Einblick in den Arbeits-Prozess:
 Dienstag, 25. April 15 bis 18 Uhr
Musik-Vortrag:
 Helmar Breig und Simon Götz: Serielle Musik, Pierre Boulez und seine Douze Notations:
Freitag, 28. April 19 Uhr
Finissage:Freitag, 05. Mai 19 Uhr



PARALLAX

Frauke Schlitz
7th April - 5th May 2017

The installation Parallax is an investigation of space, or more precisely, the relationship between architecture and the body. However, the wall drawing doesn’t only reference the physical architecture but also functions as a metaphor, mirroring a mental space. The space in between is significant, as it consists of a set of relations that delineates positions and makes lines click into place.

Geometric reduction provides a kind of grammatical framework that creates different levels of meaning in the space. Analogous to a musical composition different variations, repeating forms and modules lend the space a rhythmic structure. The line and grid structures created in the working process generate a complexity that is more intuitive than logical. The quality of materials plays a significant role in the process. The lines possess tactile qualities that create a pronounced presence while also letting a moment of absence be felt.

The lines that fill the space are created by painting over fine strips of adhesive tape, which are later removed. What remains is practically the outline of shadows, resulting in a peculiar graphic space. This temporary work was made specifically for the Oberwelt space, it could only be seen during the exhibition and was removed completely afterwards.

Further information:
www.fraukeschlitz.de.

Opening: Friday, 7th April 19 pm
Visitation: Every monday 21:30 – 24 pm and by appointment 0151-23673379 (FS) or 0160-7150235 (SG)
Insight into the working process:
  Tuesday, 25th April 15 bis 18 pm
Lecture / music:
  Helmar Breig and Simon Götz:
Serial music, Pierre Boulez and his Douze Notations:
Friday, 28th April 19 pm
Finissage: Friday, 5th May 19 pm



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